
Die 7 Chakren: Bedeutung, Blockaden & wie du sie ins Gleichgewicht bringst
Manchmal spürst du etwas, ohne es genau zu fassen. Ein Druck in der Brust, obwohl nichts weh tut. Oder ein leises Flattern im Bauch, obwohl längst Feierabend ist. Ich kenne das. Vielleicht kennst du das ja auch?
Die 7 Chakren – sie sind wie unsichtbare Räume in deinem Körper, in denen Energie fließt. Oder eben nicht. Und ehrlich gesagt, oft spürst du es, bevor du es weißt. Ein Kloß im Hals, wenn Worte stecken bleiben. Ein schwerer Kopf, wenn Gedanken nicht enden. Ein Gefühl von… ja, irgendwas.
Wurzelchakra – Muladhara
Das erste der 7 Chakren liegt tief, am Beckenboden. Es steht für Erdung, Sicherheit, Zugehörigkeit. Jemand sagte mal: „Es ist wie der Boden unter deinen Füßen.“ – stimmt. Fühl mal hin. Kühler Boden, warme Füße. Ohne, dass du was tust, bist du getragen.
Blockaden? Sie zeigen sich oft als Unruhe. Schlaf, der nicht hält. Dieses ständige „Bin ich hier richtig?“ im Hinterkopf. Und dann wanderst du gedanklich, statt anzukommen.
Sakralchakra – Svadhisthana
Im Unterbauch, knapp unterhalb des Nabels. Hier wohnt Freude, Kreativität, Genuss. Ich erinnere mich an einen Abend – keine Musik geplant, ich hab einfach getanzt. Nicht schön. Nur frei. Danach? Wärme. Weich, umhüllend.
Blockiert fühlt es sich leer an. Nichts schmeckt, nichts klingt. Beziehungen wirken farblos. Komisch, wie das bleibt, wenn man’s übersieht.
Solarplexuschakra – Manipura
Zwischen Nabel und Brustbein. Hier sitzt dein Wille, deine Kraft. Ich hab das neulich wieder gemerkt: Aufrecht gehen verändert innen mehr, als man denkt. Irgendwie selbstverständlich – und doch nicht.
Blockaden zeigen sich als Wut, die plötzlich da ist. Oder dieses Gefühl, klein zu sein. Oft spürst du’s im Bauch, als Druck oder flauen Knoten.
Übung: Setz dich gerade hin. Hände auf den Bauch. Atme ein: „Ich darf Raum einnehmen.“ Ausatmen: spüren, wie der Bauch sinkt.
Herzchakra – Anahata
Mitte der Brust. Liebe, Mitgefühl, Verbindung. Ganz ehrlich, Selbstliebe hab ich lange unterschätzt. Dachte, es geht nur um andere. Stimmt nicht.
Blockaden? Kälte. Abschottung. Oder Schmerz, der bleibt. Ich lege manchmal einfach eine Hand aufs Herz. Fühlt sich an wie… Heimkommen.
Kehlchakra – Vishuddha
Am Hals. Ausdruck, Wahrheit. Früher hab ich viel verschluckt. Worte, Tränen, alles. Ergebnis? Druck. Erst als ich allein laut „Ich bin hier“ sagte, wurde es leichter. Klingt seltsam, oder?
Hellblau hilft. Oder singen. Auch wenn niemand zuhört.
Stirnchakra – Ajna
Zwischen den Augenbrauen. Intuition, inneres Sehen. Kennst du das, wenn du einfach weißt – ohne Beweis? Genau hier.
Blockiert fühlst du dich verwirrt, gedanklich im Kreis. Selbst Kleines wird groß. Setz dich still hin, stell dir ein blasses Licht hier vor. Nicht groß. Nur da. Und warten.
Kronenchakra – Sahasrara
Oben am Scheitel. Verbindung nach „oben“. Klingt groß, muss es nicht sein. Es kann der Geruch von Regen sein, der dich plötzlich ruhig macht. Oder ein Blick in den Himmel, der bleibt.
Blockaden? Leere. Kein Sinn. Kein Vertrauen. Manchmal reicht’s, unter freiem Himmel zu stehen und zu atmen. Mehr nicht.
Alles im Fluss – Die 7 Chakren im Gleichgewicht
Die 7 Chakren sind kein Projektplan. Sie sind wie ein Garten. Manches blüht, anderes braucht Zuwendung. Und wenn du wirklich hinhörst, merkst du, was fehlt. Vielleicht atmest du heute in deine Füße. Morgen singst du beim Autofahren. Übermorgen bleibst du kurz stehen, wenn dein Herz schwer ist. Und irgendwann… fließt es wieder.
FAQ – Die 7 Chakren
Wie erkenne ich, welches Chakra blockiert ist?
Spür hin. Wo eng, schwer oder leer ist – da steckt’s oft.
Kann ich alle Chakren gleichzeitig ausgleichen?
Mit kleinen, regelmäßigen Dingen ja. Atem, Bewegung, Achtsamkeit – mehr braucht’s oft nicht.
Wie lange dauert es, bis ein Chakra wieder in Balance ist?
So lange, wie es will. Manchmal Tage. Manchmal Monate. Dräng es nicht.
Brauche ich besondere Hilfsmittel?
Nein. Steine, Farben, Düfte helfen – aber du bist die Quelle.